Seit August 2005 arbeite ich als Beleuchtungsmeister für die Wuppertaler Bühnen. Hier habe ich unter anderem folgende Stücke betreut:
Frühlingserwachen
Dieses Stück handelt von den Problemen der Jugend vor ca. hundert Jahren, die uns heute teilweise sogar lächerlich vorkommen, und doch nachvollziehbar, fast auch heute noch denkbar real sind.
Premiere: 8. Oktober 2005, Regie: Kathrin Sievers, Bühne: Anette Wolf, Kooperation mit der Folkwang Hochschule, Abteilung Schauspiel Bochum
Hänsel und Gretel
Humperdinks wunderbare Opernumsetzung des bekannten Märchens. Hänsel und Gretel leben in ärmlichen Verhältnissen. Eines Tages schickt die Mutter sie in den Wald, um Erdbeeren zu sammeln. Das Unheil nimmt seinen Lauf...
Premiere: 28. Januar 2006, Regie: Johannes Weigand, Bühne: Markus Pysall, Musikalische Leitung: Toshiyuki Kamioka
Peer Gynt
Peer Gynt ist ein Träumer. Er will die Welt verändern
und trägt sie doch in sich, denn er flieht aus dem Alltag
in die Freiheit seiner Phantasien. Die anderen, die
Realitätstauglichen verhöhnen und verachten ihn. Er
träumt auch von der großen Liebe, einer Frau, die ihm
Mutter, Geliebte und Kameradin zugleich ist. Aber wo
gibt es die Frau, die ihm Mutter, Geliebte und Kameradin
zugleich ist. Aber wo gibt es die Frau, die den
Träumen entspricht? Zu Außerordentlichem fühlt er
sich berufen und verlässt die Enge seiner Heimat, um
Kaiser der Welt zu werden. Doch die komplizierte und
brutale Welt will nicht erobert werden, sondern bewältigt
sein. Dafür braucht man Wissen, das Peer sich
nicht angeeignet hat. Jahrzehntelang irrt er über den
Globus, ungebunden und bindungslos, ständig getrieben
von einer Sehnsucht nach Selbstverwirk-lichung.
Bei seinen sinnlichen und übersinnlichen Abenteuern,
die ihn vom norwegischen Gebirge in die Geisterwelt
der Trolle, über Marokko und Ägypten schließlich als
schiffbrüchigen Greis wieder in seine Heimat zurückkehren
lassen, verzettelt er sich in eine Kette von
Hochstapeleien. Das egoistische Motto der Trolle "Sei
dir selbst genug" wird auch seines. Von Rolle zu Rolle
gehetzt, schält er gegen Ende seines Lebens die
Schichten seines Ichs wie eine Zwiebel. Übrig bleibt
die Erkenntnis, nie er selbst gewesen zu sein: Ich bin
ein verlorenes Schwein. Am Kreuzweg zwischen Himmel
und Hölle wird Gerichtstag gehalten. Die Odyssee
endet bei der Frau, die ihr Leben lang auf ihn
gewartet hat: Solveig.
Premiere: 24. September 2006, Regie: Christian von Treskow, Bühne: Jürgen Lier
Urfaust
Faust sucht den Sinn des Lebens und erliegt den Versuchungen Mephistos. Statt Weißheit findet er Gretchen, die gleich, von Mephisto verführt, ihre Mutter vergiftet. Sex, Drugs and Rock'n'Roll.
Premiere: 24. September 2007, Regie: Christian von Treskow, Bühne: Jürgen Lier
Siroe, Re di Persia
Eine alte Geschichte: Der Kampf um die Thronfolge.
Premiere: 12. Oktober 2007, Regie: Georg Köhl, Bühne: Peter Werner, Musikalische Leitung: Evan Christ
Das Märchen von Fanferlieschen Schönefüßchen
Eröffnungspremiere des Wuppertaler Opernhauses
Im Lande Skandalia, in der Hauptstadt Besserdich, wird Jahrestag gefeiert. Die Stimmung ist großartig, die beliebte Zauberin Fanferlieschen Schönefüßchen zaubert Zimt-und-Zucker-Brei für das ganze Volk mit ihrer magischen Schürze herbei. Alle sind zufrieden. Alle außer Jerum, der Sohn des Königs Laudamus. Er will die Macht und zettelt einen Aufstand an. Laudamus trifft vor Entsetzen der Schlag und Jerum regiert fortan in Skandalia als Tyrann.
Fanferlieschen verwandelt ihre Lieblingsziege in eine Frau und schickt sie zu Jerum mit dem Auftrag, den Tyrannen zu bessern.
Premiere: 18 Januar 2009, Regie: Aurelia Eggers, Bühnenbild: Andreas Wilkens, Musikalische Leitung: Hilary Griffiths
Der Gott des Gemetzels
Mutter Courage und ihre Kinder
Die Zauberflöte
Fidelio
Der Liebestrank
Kollaps
Griechische Passion
Der Prozess
Eine florentinische Tragödie/Gianni Schicchi
La Boheme
Das kalte Herz
Arabella
Idomeneo
Wendla ist vierzehn, doch als sie ihre Mutter fragt, woher Kinder kommen, will diese ihr das nicht erklären. Als sie sich auf einen Jungen einlässt wird sie schwanger, was sie nicht hatte voraussehen können. Sie hatte nach der „Aufklärung“ ihrer Mutter gedacht, man könnte nur schwanger werden, wenn man den Jungen liebt und verheiratet ist. Darauf organisiert ihre Mutter eine Abtreibung, an der Wendla stirbt.
Melchior schreibt ein Buch über Sexulalität. Als man dieses findet, weißt man ihn in eine Irrenanstalt ein. Sein Freund Moritz fühlt sich als totaler Versager in der Schule und im Leben und bringt sich um.
Regie: Hanfried Schüttler, Ausstattung: Thomas Lorenz-Herting, Premiere: 12. April 2008
Regie: Robin Telfer, Bühnenbild: Siegfried E. Mayer, Premiere: 28. August 2008
Regie: Christian von Treskow, Ausstattung: Sandra Linde, Dorien Thomsen, Musikalische Leitung: Hilary Griffiths, Premiere: 7. Februar 2009
Regie: Johannes Weigand, Bühne: Markus Pysall, Musikalische Leitung: Hilary Griffiths, Premiere: 3. Oktober 2009
Regie: Volker Schmalöer, Bühne: DANIEL Roskamp, Musikalische Leitung: FLORIAN Franek, Premiere: 4. Oktober 2009
Inszenierung: Julie Pfleiderer, Choreographie: Sara Manente, Bühne: Sandra Linde, Premiere: 19. Februar 2010
Regie: Constanze Kreusch, Bühne: Jürgen Lier, Musikalische Leitung: Hilary Griffiths, Premiere: 13. März 2010
Regie: Sybille Fabian, Bühne: Herbert Neubecker, Premiere: 9. April 2010
Regie: Johannes Weigand, Bühne: Moritz Nitsche, Musikalische Leitung: Florian Franek, Premiere: 20. Juni 2010
Regie: Jan David Schitz, Bühne: Carolin Roider, Musikalische Leitung: Hilary Griffiths, Premiere: 19. September 2010
Regie: Philip Semann, Bühne: Christian Müller, Premiere: 13. November 2010
Regie: Georg Köhl, Bühne: Peter Werner, Musikalische Leitung: Hilary Griffiths, Premiere: 5. März 2011
Regie: Constanze Kreusch, Bühne: Jürgen Lier, Musikalische Leitung: Hilary Griffiths, Premiere: 16. April 2011