Wuppertaler Bühnen  

Seit August 2005 arbeite ich als Beleuchtungsmeister für die Wuppertaler Bühnen. Hier habe ich unter anderem folgende Stücke betreut:  

Frühlingserwachen

Dieses Stück handelt von den Problemen der Jugend vor ca. hundert Jahren, die uns heute teilweise sogar lächerlich vorkommen, und doch nachvollziehbar, fast auch heute noch denkbar real sind.
Wendla ist vierzehn, doch als sie ihre Mutter fragt, woher Kinder kommen, will diese ihr das nicht erklären. Als sie sich auf einen Jungen einlässt wird sie schwanger, was sie nicht hatte voraussehen können. Sie hatte nach der „Aufklärung“ ihrer Mutter gedacht, man könnte nur schwanger werden, wenn man den Jungen liebt und verheiratet ist. Darauf organisiert ihre Mutter eine Abtreibung, an der Wendla stirbt.
Melchior schreibt ein Buch über Sexulalität. Als man dieses findet, weißt man ihn in eine Irrenanstalt ein. Sein Freund Moritz fühlt sich als totaler Versager in der Schule und im Leben und bringt sich um.

   Entdeckung

Premiere: 8. Oktober 2005, Regie: Kathrin Sievers, Bühne: Anette Wolf, Kooperation mit der Folkwang Hochschule, Abteilung Schauspiel Bochum

 

Hänsel und Gretel

Humperdinks wunderbare Opernumsetzung des bekannten Märchens. Hänsel und Gretel leben in ärmlichen Verhältnissen. Eines Tages schickt die Mutter sie in den Wald, um Erdbeeren zu sammeln. Das Unheil nimmt seinen Lauf...

  

Premiere: 28. Januar 2006, Regie: Johannes Weigand, Bühne: Markus Pysall, Musikalische Leitung: Toshiyuki Kamioka

 

Peer Gynt

Peer Gynt ist ein Träumer. Er will die Welt verändern und trägt sie doch in sich, denn er flieht aus dem Alltag in die Freiheit seiner Phantasien. Die anderen, die Realitätstauglichen verhöhnen und verachten ihn. Er träumt auch von der großen Liebe, einer Frau, die ihm Mutter, Geliebte und Kameradin zugleich ist. Aber wo gibt es die Frau, die ihm Mutter, Geliebte und Kameradin zugleich ist. Aber wo gibt es die Frau, die den Träumen entspricht? Zu Außerordentlichem fühlt er sich berufen und verlässt die Enge seiner Heimat, um Kaiser der Welt zu werden. Doch die komplizierte und brutale Welt will nicht erobert werden, sondern bewältigt sein. Dafür braucht man Wissen, das Peer sich nicht angeeignet hat. Jahrzehntelang irrt er über den Globus, ungebunden und bindungslos, ständig getrieben von einer Sehnsucht nach Selbstverwirk-lichung. Bei seinen sinnlichen und übersinnlichen Abenteuern, die ihn vom norwegischen Gebirge in die Geisterwelt der Trolle, über Marokko und Ägypten schließlich als schiffbrüchigen Greis wieder in seine Heimat zurückkehren lassen, verzettelt er sich in eine Kette von Hochstapeleien. Das egoistische Motto der Trolle "Sei dir selbst genug" wird auch seines. Von Rolle zu Rolle gehetzt, schält er gegen Ende seines Lebens die Schichten seines Ichs wie eine Zwiebel. Übrig bleibt die Erkenntnis, nie er selbst gewesen zu sein: Ich bin ein verlorenes Schwein. Am Kreuzweg zwischen Himmel und Hölle wird Gerichtstag gehalten. Die Odyssee endet bei der Frau, die ihr Leben lang auf ihn gewartet hat: Solveig.

Auf dem Schiff

Premiere: 24. September 2006, Regie: Christian von Treskow, Bühne: Jürgen Lier

 

Urfaust

Faust sucht den Sinn des Lebens und erliegt den Versuchungen Mephistos. Statt Weißheit findet er Gretchen, die gleich, von Mephisto verführt, ihre Mutter vergiftet. Sex, Drugs and Rock'n'Roll.

Faust befreit Gretchen

Premiere: 24. September 2007, Regie: Christian von Treskow, Bühne: Jürgen Lier

 

Siroe, Re di Persia

Eine alte Geschichte: Der Kampf um die Thronfolge.

Siroe

Premiere: 12. Oktober 2007, Regie: Georg Köhl, Bühne: Peter Werner, Musikalische Leitung: Evan Christ

 

Das Märchen von Fanferlieschen Schönefüßchen

Eröffnungspremiere des Wuppertaler Opernhauses

Im Lande Skandalia, in der Hauptstadt Besserdich, wird Jahrestag gefeiert. Die Stimmung ist großartig, die beliebte Zauberin Fanferlieschen Schönefüßchen zaubert Zimt-und-Zucker-Brei für das ganze Volk mit ihrer magischen Schürze herbei. Alle sind zufrieden. Alle außer Jerum, der Sohn des Königs Laudamus. Er will die Macht und zettelt einen Aufstand an. Laudamus trifft vor Entsetzen der Schlag und Jerum regiert fortan in Skandalia als Tyrann. Fanferlieschen verwandelt ihre Lieblingsziege in eine Frau und schickt sie zu Jerum mit dem Auftrag, den Tyrannen zu bessern.

Fanferlieschen

Premiere: 18 Januar 2009, Regie: Aurelia Eggers, Bühnenbild: Andreas Wilkens, Musikalische Leitung: Hilary Griffiths

 

La Porta della Legge (Das Tor zum Gesetz)

Urauffürung

Ein Mann vom Lande versucht, in das „Gesetz“ zu gelangen. Der Mann erfährt von einem Türhüter, der davor steht, dass es möglich sei, aber nicht zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Er wartet darauf, dass ihm der Türhüter Einlass gewährt, „Tage und Jahre“, sein ganzes Leben lang. Er versucht, den Türhüter zu bestechen. Alles ist vergeblich. Kurz bevor der Mann vom Lande stirbt, fragt er den Türhüter, warum in all den Jahren niemand außer ihm Einlass verlangt hat. Der Türhüter antwortet, dieser Eingang sei nur für ihn bestimmt gewesen. Er werde ihn jetzt schließen.

Das Tor zum Gesetz

Premiere: 18 Januar 2009, Regie: Johannes Weigand, Bühnenbild: Jürgen Lier, Musikalische Leitung: Hilary Griffiths

 

Hamlet, Prinz von Dänemark
Regie: Thorsten Pitoll, Bühne: Donald Backer, Premiere: 17. September 2005

Die cinesische Nachtigall
Regie: Charlotte Zilm, Bühne: Kathrine von Hellermann, Premiere: 26. November 2005

Die Ratten
Regie: Robin Telfer, Bühne: Siegfrief E. Mayer, Premiere: 17. September 2005

Der Bus
Regie: Christian von Treskow, Bühne: Jürgen Lier, Premiere: 13. April 2006

Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte
Regie: Lutz Wengler, Bühne: Monika Reichert, Premiere: 4. Mai 2006

Der Bus
Regie: Christian von Treskow, Bühne: Jürgen Lier, Premiere: 13. April 2006

No(n)nSense
Regie: Natascha Kalmbach, Bühne: Anette Wolf, Premiere: 12. Oktober 2006

Der satanarchäoligenialkohöllische Wunschpunsch
Regie: Charlotte Zilm, Bühne: Kathrine von Hellersmann, Premiere: 27. November 2006

Andorra
Regie: Kathrin Sievers, Bühne: Anette Wolf, Premiere: 28. Februar 2007

Carmen
Regie: Francois de Carpentries, Bühnenbild: Siegfried E. Mayer, Musikalische Leitung: Evan Christ, Premiere: 31. März 2007

Carmen  

Der nackte Wahnsinn
Regie: Robin Telfer, Bühnenbild: Monika Frenz, Premiere: 21. April 2007

Manche mögen's heiß (Sugar)
Regie: Reinhardt Friese, Bühnenbild: Siegfried E. Mayer, Musikalische Leitung: Oliver Stapel, Premiere: 1. Dezember 2007

Die Niebelungen
Regie: Kathrin Sievers, Ausstattung: Annette Wolf , Premiere: 23. Februar 2008

Familienfoto  

Der Gott des Gemetzels
Regie: Hanfried Schüttler, Ausstattung: Thomas Lorenz-Herting, Premiere: 12. April 2008

Mutter Courage und ihre Kinder
Regie: Robin Telfer, Bühnenbild: Siegfried E. Mayer, Premiere: 28. August 2008

Die Zauberflöte
Regie: Christian von Treskow, Ausstattung: Sandra Linde, Dorien Thomsen, Musikalische Leitung: Hilary Griffiths, Premiere: 7. Februar 2009

Fidelio
Regie: Johannes Weigand, Bühne: Markus Pysall, Musikalische Leitung: Hilary Griffiths, Premiere: 3. Oktober 2009

Der Liebestrank
Regie: Volker Schmalöer, Bühne: DANIEL Roskamp, Musikalische Leitung: FLORIAN Franek, Premiere: 4. Oktober 2009

Kollaps
Inszenierung: Julie Pfleiderer, Choreographie: Sara Manente, Bühne: Sandra Linde, Premiere: 19. Februar 2010

Griechische Passion
Regie: Constanze Kreusch, Bühne: Jürgen Lier, Musikalische Leitung: Hilary Griffiths, Premiere: 13. März 2010

Der Prozess
Regie: Sybille Fabian, Bühne: Herbert Neubecker, Premiere: 9. April 2010

Eine florentinische Tragödie/Gianni Schicchi
Regie: Johannes Weigand, Bühne: Moritz Nitsche, Musikalische Leitung: Florian Franek, Premiere: 20. Juni 2010

La Boheme
Regie: Jan David Schitz, Bühne: Carolin Roider, Musikalische Leitung: Hilary Griffiths, Premiere: 19. September 2010

Das kalte Herz
Regie: Philip Semann, Bühne: Christian Müller, Premiere: 13. November 2010

Arabella
Regie: Georg Köhl, Bühne: Peter Werner, Musikalische Leitung: Hilary Griffiths, Premiere: 5. März 2011

Idomeneo
Regie: Constanze Kreusch, Bühne: Jürgen Lier, Musikalische Leitung: Hilary Griffiths, Premiere: 16. April 2011